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Normalverdiener können das auch

Sie sprach noch immer kein Wort.
„ Nun gut, vielleicht wissen sie jetzt, dass es nicht die saubersten Geschäfte
sind, die Ihr Mann zu tätigen pflegt.“
Sie wurde ohnmächtig, ihr Kopf kippte zur Seite weg.
Eddy spreizte ihre schönen langen Beine und tapte sie an die Seitenlehnen des Sofas, anschließend zog er das Tuch aus seiner Jacke hervor und tapte es an das Gemälde in der Eingangshalle.
Das Gesamtwerk sah wirklich gut aus, direkt wenn man die Tür betrat, sah man Grubenthals kleines Flittchen breitbeinig an das Sofa geklebt, darüber ein riesiges Tuch, das über das große Gemälde hing, auf dem stand

„Die MLA war hier, fraß, soff und schwängerte dein Weib“ . Eddy stand nun neben mir und sah musternd das Werk an.
Er kratzte sich am Kinn und sagte dann: „Irgendwas fehlt noch mein Freund.“
Ich sah mich um. Hinter uns lag immer noch Brock.
Eddy sah ebenfalls zu ihm hinüber. Dann ging er die linke Treppe hinauf und
kam mit einer Flasche Whiskey wieder herunter.
Ich hatte nicht den Eindruck, dass er jetzt saufen wollte.
Er stellte die Flasche neben das Sofa und ging zu dem Bodyguard.
„Hilf mir bitte mal.“
Wir zogen Brock bis zum Sofa lockerten ihm die Krawatte, wie es jemand mit einer Krawatte tun würde, dem es zu heiß war, angesichts der Tatsache, dass er die Frau von seinem Boss vögeln wollte.
„Die Hose.“ rief ich vergnügt.
Wir zogen ihm die Hose aus und setzten ihn mit dem Gesicht in Richtung Tür zwischen die Beine der immer noch ohnmächtigen Frau Grubenthal.
Eddy übergoss die beiden mit dem Whiskey und ging nun wieder zur Tür.
Ja, so war es gut – Grubenthal würde nach Hause kommen und sich erst einmal ziemlich erschrecken, dann würde er den Geruch wahrnehmen und im würde klar werden, sein Bodyguard hatte, oben voll und unten ohne seine gefesselte Frau gepimpert – Natürlich nur bis er das Tuch las, das ihn endgültig
zum ausrasten bringen würde.

 

 

Das Tier aus Höflichkeit verzehren

„Wenn er ihnen jetzt die Hand vom Mund nimmt, versprechen sie dann
nicht zu schreien und ganz ruhig zu bleiben?“
Sie nickte übereifrig.
Eddy schubste sie mit roher Gewalt auf das Sofa.
„Sie gehen jetzt ins Bad und ziehen das hier an.“ Er deutete auf einen nuttigen
Fummel in seiner Hand und warf ihn ihr ins Gesicht.
Ich begleitete sie bis zum Badezimmer, vergewisserte mich, dass das Bad kein
allzu großes Fenster hatte und trat dann wieder vor die Tür.
„Sie haben fünf Minuten Frau Grubenthal.“
Es dauerte wirklich nicht länger als fünf Minuten und dieser widerliche Fummel
stand ihr wie angegossen.

Zurück im Wohnzimmer, hatte Eddy es sich auf der Couch gemütlich gemacht,
rauchte und sah Fern. Vor ihm auf dem Couchtisch, auf den er seine
Füße platziert hatte, lagen drei Rollen Panzerband.
„Ganz schön was los in Frankfurt…“ sagte er geistesabwesend und grinste in
sich hinein.
„Ed“
er drehte sich in unsere Richtung und sein Grinsen wurde unverschämter und
verschmitzter. „Frau Grubenthal, sie tragen das ganz professionell, auf derlei
Aufzug steht doch nicht etwa der werte Herr Gatte?“
Wir kicherten beide, während Fräulein G. immer mehr zu zittern begann.
Ich riss die Sitzkissen und Polster aus dem Sofa und stieß es mit lautem Gepolter
die Treppe hinunter.
„Nach ihnen, Fräulein.“ Unsanft drängte ich die Gute die Treppe hinab.
„So, Ärmchen schön auf den die Rückenlehne.“ – Sie gehorchte widerstandslos.
Während Eddy ihre Hand und den halben Unterarm an den Rahmen der

Rückenlehne klebte, laberte ich unaufhörlich auf sie ein.

„Ich entschuldige mich vielmals für die Unannehmlichkeiten, die wir ihnen bereiten. Allerdings hat ihr Mann uns keine andere Möglichkeit gelassen, als es ihm dermaßen heimzuzahlen. Kennen sie überhaupt den Job ihres Mannes,wissen sie wie er das ganze Geld hier verdient? Oder kommen die schönen Autos und Bediensteten alle aus ihrem Keller?“