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Kosten weiter geben, Einsparungen behalten

Haben Sie es schon gehört? Eigentlich ist es ja nicht mal eine Neuigkeit, aber wir Stromverbraucher wurden nun auch offiziell gewarnt, dass wir wohlmöglich durch Stromkonzerne abgezockt werden könnten.

Während sein 2008 die Strompreise für die großen Unternehmen im Einkauf immer günstiger geworden sind, müssen Verbraucher immer noch das gleiche wie früher bezahlen, oder sogar noch mehr. Firmen, die besonders viel Strom verbrauchen, zahlen übrigens weniger als früher. Darf ja nicht angehen, dass rechtschaffende Firmen irgendwie an der allgemeinen Preiserhöhung beteiligt werden. Wie sollten sie sonst das Geld haben, großzügig Leiharbeiter zu beschäftigen? Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Überhaupt, wie kann es erlaubt sein, dass diese Unternehmen – die Stromversorger meine ich – ein Lebenswichtiges Gut wie Elektrizität derart monopolisieren können? Im gleichen Atemzug wird dann behauptet, man habe leider keine Wahl, als die Preise zu erhöhen, aber nur weil die Ölpreise ja am Weltmarkt teurer geworden sind. Ganz unabhängig davon, ob der Konzern denn überhaupt dieses Öl braucht oder einkauft oder nicht. Und wenn die Einkaufspreise sinken? Ding ding, Sie haben richtig geraten! Dann passiert einfach garnichts.

Für so viel Dreistigkeit möchte ich am liebsten den Chef jedes Unternehmens vor Gericht zerren. Aber selbst wenn ich genug Geld hätte, einen Rechtsanwalt für Verwaltungsrecht in Peine für einen so aussichtslosen Prozess zu finden, muss ich doch befürchten, dass es einfach kein Gesetz gegen das Abzocken von (Strom)abhängigen Bürgern gibt.

Übrigens: Wenn ein Rechtsanwalt dies lesen sollte und bereit ist, für die Stromverbraucher Deutschlands dieses Wagnis einzugehen, tun Sie mir ein Gefallen. Verklagen Sie auch jeden Politiker, der auf die Idee kommt, man könne ja auch den privaten Verbrauch von selbsterzeugtem Strom besteuern. Jetzt mal ehrlich, Herr G., das können Sie doch nicht ernst meinen! Wenn ich meine eigene Infrastruktur bezahle, um innerhalb der bestehenden Gesetze ein sicheres und geprüftes Solarmodul auf meinem eigenen Dach installieren lasse, dann können Sie doch kein Geld dafür verlangen, wenn ich den Strom auch selbst verbrauche, anstatt ihn für ein immer geringer werdenden Geldbetrag in Ihr netz zu speisen.

Denn wenn es soweit kommt, ist es nicht mehr lange hin, bis ich auch Regenwasser und Atemluft bezahlen muss. Und nicht zu vergessen, Mehrwertsteuer für meine Tomaten, die ich auf der Fensterbank reifen lasse. Plus Solarsteuer für das Sonnenlicht, mit dem meine Pflanzen wachsen. Und dann wandere ich aus.

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